Berlin, Aug. 2018

U- und  S-Bahn-Impressionen

 

Berlin, 20. Aug. 2018

Die 1979 eröffnete Unterführung ICC Messe Nord ist einer der letzten neu gebauten Fussgängertunnel aus der Blütezeit der 60er und 70er Jahre, als noch die autogerechte Stadt propagiert wurde. Die sogenannte Passerelle liegt unter der Neuen Kantstraße unmittelbar vor dem ICC (Internationale Congress Centrum in Charlottenburg) und hat insgesamt 6 Ausgänge mit je 2 Rolltreppen und zwei Aufzügen. Zusätzlich ist ein direkter Zugang zum Untergeschoss des ICC vorhanden. Beim Bau wurde auch ein 40 Meter langer U-Bahn-Tunnel der damals geplanten Verlängerung vom U-Bahnhof Uhlandstraße zum U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz gebaut, der heute als Lagerraum dient. Weiterhin ist eine seit Jahren stillgelegte unterirdische Toiletten-Anlage vorhanden. Die Zukunft dieses auch oft als Filmkulisse verwendeten Bauwerks ist unklar, momentan geht der Trend in Richtung zuschütten.

Hier war ich vor 2 Jahren schon einmal, hatte aber irgendwie keine Idee, wie ich das Bauwerk fotografieren sollte. Das sollte dieses Mal anders werden 🙂

Berlin, 17. Aug. 2018

Man kann sich ja nicht nur in Lost Places rumtreiben. Also musste auch mal ein Ausflug in das Zentrum sein. Und dem Sony-Center und dem Potsdamer Platz hatte ich mich bisher noch nicht gewidmet. Also nichts wie ran:

Irgendwo, 15. Nov. 2017

Am 15. Nov. trafen wir uns mal wieder zu einem Foto-Walk mit Chris und Ulrike https://www.freilicht.me . Auf Wunsch des Eigentümers dieser Immobilie darf nicht verraten werden, um welches nicht mehr öffentlich zugängliche Objekt es sich handelt…

Martinsried, Okt. 2017

Zufällig auf der Rückfahrt einen kleinen Umweg gemacht, da sprangen mich einige Motive an. Musste ich doch gleich einen kleinen Stopp einlegen:

München, 28. Okt. 2017

Weil das Wetter so schön, war, gab es ein kleine Runde durch München…

München, Hackerbrücke, 26. Okt. 2017

Heute war ich zum traditionsreichen Oktoberfest bei Calumet. Da das Wetter nochmal richtig schön war, ging es dann zum Impressionen sammeln auf die Hackerbrücke…

München, 21. Sept. 2017 (II)

Auf dem Hin- und Rückweg zum Walk habe ich die Kamera natürlich auch nicht im Rucksack gelassen. Die BMW-Welt und das Olympiagelände sind ja immer das eine oder andere Foto wert…

München, 21. Sept. 2017

Erinnerungsort für die Opfer des Olympia-Attentats von 1972

Am 21. Sept. trafen wir uns mal wieder zu einem Foto-Walk mit Chris und Ulrike https://www.freilicht.me und hatten damit nach dem Walk vom 23. August gleich wieder ein ernstes Thema.

Zur Erinnerung: Am 5.9.1972 stürmten acht bewaffnete Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer September“ das Quartier der israelischen Mannschaft im Olympiadorf. Sie nahmen elf Mannschaftsmitglieder als Geiseln, um unter anderem die Freilassung von mehreren Palästinensern aus israelischen Gefängnissen zu erzwingen. Bereits zu Beginn der Geiselnahme starben zwei Israelis, neun weitere später auf dem Flugfeld in Fürstenfeldbruck. Dort hatten deutsche Einsatzkräfte vergeblich versucht, die Geiseln zu befreien. Dabei wurde auch ein bayerischer Polizist getötet. Insgesamt kamen 17 Menschen ums Leben, darunter fünf Terroristen.

Nach langem Hin und Her wurde 2012 entschieden, in der Nähe des Tatorts einen Ort des Gedenkens zu schaffen. Die Eröffnung war dann am 06. Sept. 2017.

Den Architektenwettbewerb gewann das Tirschenreuther Büro Brückner & Brückner mit einem ausgefallenen Konzept: „Einschnitt“ nannten die Architekten es. Sie schnitten den Hügel quasi seitlich auf. Fünf Stufen führen nun ins Innere, die Decke wird getragen von jenem Keil, auf dem die Opfer abgebildet sind. Der Raum ist an drei Seiten offen, so dass der Besucher direkt die Orte des Geschehens sehen kann, die Olympiabauten genauso wie die Appartements an der Connollystraße.

Auf der vierten Seite findet sich eine zwei mal elf Meter große LED-Wand. Dort läuft in einer Dauerschleife eine etwa 25-minütige Präsentation. Sie schildert an Hand von Zeitdokumenten den Ablauf des Attentats, ordnet es aber auch in den historischen Kontext ein: Wie München keine drei Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg mit heiteren Spielen der Welt ein neues, offenes Deutschland präsentieren wollte, worin der arabisch-israelische Konflikt wurzelt, und wie das Attentat von 1972, wiewohl es nicht das erste entsprechende war, in der öffentlichen Wahrnehmung doch zur Geburtsstunde des internationalen Terrorismus wurde.

Hamburg, 09. Sept. 2017

Ja, Ende August/Anfang September waren extrem abwechslungsreich. Grad aus Frankfurt zurück, ging es am nächsten Tag schon nach Hamburg zu DEM Ereignis des Jahres.

Leider war auf dem Gelände keine „richtige“ Kamera erlaubt. So musste das Smartphone herhalten und das war mit den Lichtkontrasten auf der Bühne klar überfordert…