Starnberger See, 16. Feb. 2020

Heute musste ich das schöne Wetter geniessen und mal wieder tauchen gehen. Die Sicht am Starnberger See war ganz gut. Nur Fische waren nicht so richtig da. Musste ich mich auf ein paar Bilder im Flachbereich beschränken.

Temperaturen: Über Wasser 12°C (wurden auf dem Heimweg bis 18°C), Wasser knapp 5°C.

Und auch der Blick Richtung Berge war okay:

Starnberger See, 16. Feb 2020,
© Olaf Hädicke

U-Bahnhöfe, München, 31. Mai 2019

Wenn das Wetter nicht so richtig passt, kann man sich in München eine Tageskarte holen und zum fotografieren in die U-Bahn. Erstaunlich, wie verschieden die U-Bahnhöfe sind…

Zu dem Thema wird es sicher noch die eine oder andere Fortsetzung geben…

Im Süden unterwegs, 26. Juli 2019

Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass man in Objekten, die man schon oft besucht hat, doch immer wieder etwas Neues entdecken kann 🙂

Stegen am Ammersee, Sept. 2019

Hier noch ein paar Erinnerungen an den Sommer 🙂

Büttenpapierfabrik Gmund am Tegernseer, 27. Juli 2019

Nach dem Besuch der Papierfabrik Hohenofen passte es super, dass kurz danach ein Besuch in der Papierfabrik Gmund am Tegernsee anstand. Möglich wurde dies durch eine von Freilicht organisierte Fotoführung.

Die Fabrik wurde 1829 gegründet, die erste Papiermaschine wurde 1886 installiert. Damit lief die Firma bis Ende 60er Jahre. Erst 1979 kam eine zweite Papiermaschine dazu. Spannend ist der Gegensatz von moderner Steuerungstechnik für die Farbmischung und auf der anderen Seite die z.T. uralten Maschinen.

Heute werden hier jährlich ca. 6.000t Papier von 80 bis 500 g/qm in unendlich vielen Farben produziert. Dazu kommen fertige Papierprodukte. Diese können (neben dem B2B-Geschäft) im hauseigenen Shop erstanden werden.

 

 

Papierfabrik Hohenofen, Juli 2019

Und noch einmal Berlin im weitesten Sinne: Mal wieder bot sich eine Tour mit go2know an, dieses Mal nach Hohenofen in eine alte Papierfabrik. Diese war von 1838 bis 1990 in Betrieb. Pro Jahr wurden zum Schluss gut 1500t verschiedene Papiere pro Jahr hergestellt. Im Vergleich zu einer modernen Maschine für Zeitungspapier (600t/24h) ist das nichts, aber hier wurden u.a. Transparent-Papier und andere Spezialitäten hergestellt. Da der Maschinenpark weit vom Stand der Technik entfernt war, war dann wie so oft nach der Wende das Ende besiegelt.

Da die Fabrik aber ein grosser Arbeitgeber in diesem Örtchen war, kümmert sich erfreulicherweise ein Verein um den Erhalt und sort damit auch dafür, dass hier keine Randalierer und Brandstifter zum Zuge kommen.

Interessant in dem Zusammenhang: Kurz danach konnte ich eine Papierfabrik in Gmund am Tegernsee besichtigen. Die stammt aus einer ähnlichen Zeit, hat aber rechtzeitig den Dreh gefunden, dass sie profitabel weiter existiert. Bilder dazu wahrscheinlich im nächsten Blog-Post…

Zentralflughafen Tempelhof, Juli 2019

Einmal in Berlin, bot es sich natürlich an, auch mal den Zentralflughafen Tempelhof zu besuchen und an einer Führung in die Innereien teilzunehmen.

Hier noch ein paar Fakten: Das Tempelhofes Feld wurde bereits ab 1909 als Flugplatz genutzt. Eröffnung als einer der ersten Verkehrsflughäfen in Deutschland 1923. Von 1924 bis 27 wurde der erste Bauabschnitt erstellt. 1934 begann die Planung zu einem Neubau. Dieser wurde dann im Stile der Monumentalarchitektur des Nationalsozialismus erstellt. Bauzeit für das Flughafengebäude waren die Jahre 1936-41. Da wage ich doch mal einen Blick in die Gegenwart nach Schönefeld :-). leider wurde das Gebäude nie komplett entsprechend seiner Zweckbestimmung genutzt. Im Krieg war es Flugzeugwerk. Danach Autoreparaturwerk. Dann von den Amerikanern übernommen. Und bereits 1945 wurde der militärische Flugbetrieb wieder aufgenommen, 1949 auch der zivile. Ab 1951 wurde ein Teil zur zivilen Nutzung freigegeben.  1975 wurde Tempelhof für den zivilen Verkehr geschlossen, Tegel reichte wohl von der Kapazität aus. Ab 1981 musste man dann doch wieder ran, v.a. für den Geschäftsflugverkehr. Erst 1993 wurde der Flughafen von der U.S. Air Force komplett geräumt. Und im Oktober 2008 war es dann komplett vorbei.

 

Lost Places, Berlin Juli 2019

Und weiter im Aufarbeiten. Hier gibt es ein paar Bilder von einem Zweitbesuch in Rüdersdorf. Letztes Mal hatten wir ja leider nicht viel Zeit, weil die Location danach für einen Video-Dreh gebucht war. Aber dieses Mal hatten wir das Gelände komplett für uns und das Wetter hat auch wieder gepasst…

UW-Photodays on Ice, Jan. 2020

Die UW-Photo-Days haben schon eine längere Geschichte. Die ersten fanden 2007 am Attersee statt, danach gab es die jährlich bzw. alle zwei Jahre und irgendwann nach 2010 sind sie komplett eingeschlafen. Nun gab es vom 03.-06. Januar 2020 eine Neuauflage als UW-Photodays on Ice am Weissensee. Wobei eigentlich „under Ice“ zutreffender gewesen wäre. Der Ablauf war wie gewohnt: am ersten Tag Anreise, Kennenlernen und ein paar Multivisions-Shows. Am 2. und 3. Tag dann Workshops mit Schwerpunkt (Eis-)Tauchen und natürlich Fotografieren. Und an den Abenden fröhliches Beisammensein und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen.

Ich hatte ja vorneweg ziemlich Bedenken von wegen Eis. Die Eisdecke war auch wegen einem Fön-Sturm um Weihnachten nicht so ausgeprägt wie normal. Aber bei der Anreise waren schon unzählige Schlittschuhläufer zu sehn. Also alles gut.

Der Weissensee liegt in Kärnten auf 930m Höhe, ist ca. 12 km lang und knapp 1 km breit. Im Westen ist er sehr flach und erreicht Richtung Osten seine Maximaltiefe von 99 m. Dadurch wächst das Eis auch von Westen her. Als wir da waren, war in etwa ¼ der Fläche zugefroren. Man konnte aber jeden Morgen sehen, wie sich das Eis weiter vorgearbeitet hat.

Da der See ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor ist, wird die Eisfläche auch professionell bewirtschaftet.

Auf jeden Fall vielen Dank an den Organisator Harald Hois (www.haraldhois.com), die Tauchbasis Yachtdiver (www.yachtdiver.at) und das Hotel Moser (www.hotel-moser.at). Es hat wahnsinnig Spass gemacht, man hatte wirklich das Gefühl willkommen zu sein!

Und die nächsten UW-Photodays on Ice am Weissensee finden vom Februar 2022 statt…

Indonesien 2019, Teil 8

Hier nun ein wenig Kleinzeugs…