München, 16. Juli 2017

Eigentlich wollte ich ja nur ein Parkhaus auf Eignung als Foto-Location überprüfen. Aber dann kam es doch etwas anders 🙂

Bei München, 01. Juli 2017

Am 01. Juli hatte ich mal wieder einen Workshop bei Chris Beutner https://www.freilicht.me gebucht. Geplant war Akt im Lost Place. Im Vorfeld gab es dann noch eine Absage bei der geplanten Location. Aber am Samstag war alles klar, es ging in ein Sägewerk, das eigentlich nicht lost, sondern noch in Betrieb ist, auch wenn die Ausstattung z.Z. schon 100 Jahre auf dem Buckel hat. Aber damals wurden Maschinen ja noch für die Ewigkeit gebaut…

Es hat wie immer wahnsinnig Spass gemacht. Die Ergebnisse waren auch dementsprechend. Ein besonderer Dank geht natürlich an Jessica für ihren Einsatz.

Und hier ein paar Impressionen vom eigentlichen Workshop:

München, 01. Juli 2017

Da ich früh was in München zu erledigen hatte und danach zu einem Fotoworkshop in den Osten von München wollte (Fotoworkshop, siehe nächster Beitrag), musste ich mir was in München zum Fotografieren suchen. Von Kollegen kam der Tipp, es mit dem  Elisabethmarkt zu versuchen.

Zur Historie: Der Elisabethmarkt ist einer der vier ständige Märkte für Lebensmittel und Blumen in München. Die anderen sind der Viktualienmarkt, der Pasinger Viktualienmarkt und der Wiener Markt. Der Elisabethmarkt wurde formal 1903 gegründet. Benannt wurde er nach  der Kaiserin Elisabeth von Österreich, auch bekannt als Sissi. Eine 1903 errichtete Markthalle wurde im 2. Weltkrieg zerstört, nach dem Krieg wurde improvisiert und nach und nach die heutigen Verkaufshäuschen errichtet. Da hier und auf den anderen beiden kleineren Märkten 2011 vom TÜV Mängel bei der Hygiene und dem Brandschutz festgestellt wurden, stehen ab 2018 auf den drei Märkten grössere Umbauten an.

Ich war hier ziemlich früh unterwegs. Die ersten Stand-Besetzungen waren noch kräftig beim Aufbauen:

München, 26. Juni 2017

Im Münchner Englischen Garten am Eisbach befindet sich das Tivoli-Kraftwerk. Der Bau stammt von 1895/96. Gebaut wurde es, um die Maffei-Lokomotiven-Fabrik mit Strom zu versorgen. Das lief so bis zur Verlagerung der Produktion aus München raus nach Allach.

Nach dem Krieg wurde das stillgelegte Kraftwerk von der Tivoli-Kunstmühle AG zur Versorgung der in der Nähe gelegenen Mühle wieder in Betrieb genommen – daher auch der jetzige Name. 1669 wurde der Betrieb der Mühle eingestellt. Seitdem wird der Strom ins öffentliche Netz eingespeist.

1985 erfolgte die Aufnahme in die Denkmalschutzliste der Stadt München. 1986 wurde modernisiert: Zwei der alten Turbinen wurden durch neue uns stärkere ersetzt. Eine der alten Turbinen sowie der Leitstand stehen noch und funktionieren auch, werden aber nur noch zu Show-Zwecken betrieben.

Dank Chris Beutner https://www.freilicht.me , der immer auf  der Suche nach spannenden Motiven für die von Ihm und Ulrike organisierten Foto-Walks ist (Beweise sind auf der Hompage unter Blogs zu finden), ergab sich für uns die Möglichkeit, hier die Kameras zu schwingen. Auf jeden Fall eine tolle Location, trotz Lärm und Hitze!

Kroatien, Rovinj, Juni 2017

Im Mai/Juni geht es ja seit etlichen Jahren an mindestens einem langen Wochenende nach Kroatien. So auch dieses Jahr. Wobei dieses Mal extrem entspannt abging, kein Stress mit Tauchen und auch kein Stress mit Ausflügen. Ausserdem gingen vom Wetter her auch nicht immer die gewünschten Wrack-Ausfahrten.

So kam ich seit längerem mal wieder an die Banjole:

Von den Wracks ging es einmal an die Baron Gautsch. Aber da war die Sicht unter aller Kanone:

Dann ging noch einmal die Istra/Hans Schmidt. Da war dieses Mal die Attraktion eine Unmenge an Quallen:

Und an der Guiseppe Dezza und Maona war auch eher schaun nach Kleinkram angesagt, da die Sicht auch nicht berauschend war:

Dazu ging es an einer Insel in der Nähe der Tauchbasis noch einmal auf Makro-Jagd:

Bei unserer Tour durch Rovinj war wohl irgendwie Waschtag angesagt:

Also wie immer recht erholsam und ein paar brauchbare Bilder sind es auch wieder geworden…

Sachsen Anhalt, Lost II

Irgendwo unterwegs sollten sich noch Räumlichkeiten der ungewöhnlichen Art befinden. Wo das war? Hmmm, keine Ahnung…

Güterschuppen in Dessau

Der alte Güterschuppen sah von aussen spannend aus. Dann stand auch noch eine Tür offen…

Bauhaus Dessau

Eines der Wahrzeichen Dessaus war und ist das Bauhaus. Und da ich schon länger nicht mehr dort war, war mal wieder ein Kurzbesuch fällig. Für mich ist es immer wieder beeindruckend, dass dieses zeitlos schöne und moderne Gebäude vor über 90 Jahren konzipiert wurde. Bei der Gelegenheit ging es auch noch zu den Meisterhäuser. Die stehen nur ein paar hundert Meter entfernt und dienten den Bauhausmeistern sowie dem Direktor als Wohnung und wurden in den letzten Jahren mehr oder weniger aufwendig restauriert.

Bunker Kossa

Besichtigung nach Voranmeldung oder selbstständig. In letzterem Fall sind allerdings nur der Museumsbunker, der Rechner-Bunker und der Techn. Bunker zugänglich. Sonst gibt es noch den Führungs- und Nachrichtenbunker, die mich natürlich auch interessiert hätten. Aber leider war an dem Tag mangels Masse keine Führung drin…

Hintergründe: http://www.bunker-kossa.de/index.php/zeittafel

Motto: Museen gegen das Vergessen. Und das kann sicher jeder unterschreiben, der den Kalten Krieg selbst miterlebt hat (egal auf welcher Seite) oder sich die hier ausgestellten Schriftstücke zu Gemüte führt.