Sluknov, 11. Okt. 2017

War mal wieder geschäftlich unterwegs. Da ist die Kamera immer dabei. Auch bei diesem kleinen Ausflug nach Sluknov.

Kroatien VII, Vestar, 02. Okt. 2017

Am letzten Abend gab es noch ein Luxus-Diner, liebevoll zubereitet von Stojan. Das Ganze dekoriert mit einem vorbildlichen Sonnenuntergang…

Kroatien VI, San Giovanni, 02. Okt. 2017

Bei einem Tauchgang bei San Giovanni sind mir das erste Mal dort dicht mit Krustenanemonen bewachsene Felsen aufgefallen. Dank reichlich Strömung waren auch die Tentakel ausgefahren. Ein toller Anblick, so überhaupt nicht nach Mittelmeer.

Kroatien V, Banjole, 02. Okt. 2017

Die Banjole war früher immer so eine Notlösung, da vom alten Valdaliso aus in ein paar Minuten zu erreichen. Nun, da die Anfahrt von Vestas länger ist, ist es fast wieder eine Attraktion. Ausserdem hat man eine Statue dort versenkt, die ich natürlich auch fotografisch festhalten musste. Und da die Banjole immer für eine Überraschung gut ist, gab es drinnen einen riesigen Schwung Quallen…

Kroatien IV, Rovinj, 01. Okt. 2017

Um den Tag dann gepflegt ausklingen zu lassen, ging es nach der ganzen Taucherei noch auf eine Runde nach Rovinj. Und dort der übliche Ablauf: lecker Essen, Beine vertreten und dann noch ein Eis…

Kroatien III, Vestar, 01. Okt. 2017

Nach dem Wrack-TG ging es gleich noch neben der Tauchbasis in die Bucht. Die ist zwar bei weitem nicht so schön, wie die am alten valdaliso. Aber man kann ja nie wissen, was man findet…

Kroatien II, Hans Schmidt, 01. Okt. 2017

Eine Ausfahrt führte natürlich auch zur Istra/Hans Schmid. Sicht eigentlich wieder ziemlich gut, allerdings nicht bis zum Grund. Die Schicht mit schlechter Sicht ging aber, wie man auf den Bildern sieht, erst unterhalb der Bordwand los.

Kroatien I, Baron Gautsch, 30. Sept. 2017

Am langen Oktober-Wochenende war wieder Kroatien angesagt. Dieses Mal hatten wir auf dem Campingplatz Vestar ein Mobil-Home gebucht.Vom Zustand wie neu und ausserhalb der Saison doch ziemlich bezahlbar. Damit war der Weg zur Tauchbasis fast so kurz wie früher im Hotel Valdaliso…

Die erste Ausfahrt führte dann auch gleich zur Baron Gautsch. Und wir wurden auch mit einer super Sicht belohnt. Nur blöd, wenn dann das falsche Objektiv drauf ist. Und das kam so: Zu Hause hatte ich probiert, ob das 8mm-Fisheye mit dem Dome zusammen funktioniert. Der hat aber „Sonnenblenden“ die auf das 15er FE abgestimmt sind, aber beim 8er vignettieren. Dann hatte ich zu Hause die Kamera weggelegt, war aber der Meinung, das 15er FE draufgemacht zu haben. Da es vor der Abfahrt nach Kroatien etwas hektisch zuging, habe ich nur schnell die Kamera ins Gehäuse gesteckt und dann erst unter Wasser gesehen, dass doch das „falsche“ Objektiv drauf war. So musste ich halt bei den Bildern mehr oder weniger croppen. Und das bei allen Tauchgängen mit dem Fisheye, da das andere ja zu Hause lag.

München, 21. Sept. 2017 (II)

Auf dem Hin- und Rückweg zum Walk habe ich die Kamera natürlich auch nicht im Rucksack gelassen. Die BMW-Welt und das Olympiagelände sind ja immer das eine oder andere Foto wert…

München, 21. Sept. 2017

Erinnerungsort für die Opfer des Olympia-Attentats von 1972

Am 21. Sept. trafen wir uns mal wieder zu einem Foto-Walk mit Chris und Ulrike https://www.freilicht.me und hatten damit nach dem Walk vom 23. August gleich wieder ein ernstes Thema.

Zur Erinnerung: Am 5.9.1972 stürmten acht bewaffnete Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer September“ das Quartier der israelischen Mannschaft im Olympiadorf. Sie nahmen elf Mannschaftsmitglieder als Geiseln, um unter anderem die Freilassung von mehreren Palästinensern aus israelischen Gefängnissen zu erzwingen. Bereits zu Beginn der Geiselnahme starben zwei Israelis, neun weitere später auf dem Flugfeld in Fürstenfeldbruck. Dort hatten deutsche Einsatzkräfte vergeblich versucht, die Geiseln zu befreien. Dabei wurde auch ein bayerischer Polizist getötet. Insgesamt kamen 17 Menschen ums Leben, darunter fünf Terroristen.

Nach langem Hin und Her wurde 2012 entschieden, in der Nähe des Tatorts einen Ort des Gedenkens zu schaffen. Die Eröffnung war dann am 06. Sept. 2017.

Den Architektenwettbewerb gewann das Tirschenreuther Büro Brückner & Brückner mit einem ausgefallenen Konzept: „Einschnitt“ nannten die Architekten es. Sie schnitten den Hügel quasi seitlich auf. Fünf Stufen führen nun ins Innere, die Decke wird getragen von jenem Keil, auf dem die Opfer abgebildet sind. Der Raum ist an drei Seiten offen, so dass der Besucher direkt die Orte des Geschehens sehen kann, die Olympiabauten genauso wie die Appartements an der Connollystraße.

Auf der vierten Seite findet sich eine zwei mal elf Meter große LED-Wand. Dort läuft in einer Dauerschleife eine etwa 25-minütige Präsentation. Sie schildert an Hand von Zeitdokumenten den Ablauf des Attentats, ordnet es aber auch in den historischen Kontext ein: Wie München keine drei Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg mit heiteren Spielen der Welt ein neues, offenes Deutschland präsentieren wollte, worin der arabisch-israelische Konflikt wurzelt, und wie das Attentat von 1972, wiewohl es nicht das erste entsprechende war, in der öffentlichen Wahrnehmung doch zur Geburtsstunde des internationalen Terrorismus wurde.