Leipzig, Februar 2020

Und schon wieder Sachsen: Am 22. Februar hatte ich eine Einladung auf die Beach & Boot in Leipzig. Da ich mit dem Zug gefahren bin, mussten also mögliche zusätzliche Aktionen irgendwie vom Bahnhof aus erreichbar sein. Damit kam der alte Postbahnhof ins Spiel. Wie man sieht, je nach Einstellung leider oder erfreulicherweise, kein Lost Place mehr. Aber ein paar Doku-Fotos konnte ich doch schnell schiessen 🙂

Lost Place in Sachsen II, Feb. 2020

Vom gleichen Trip, aber aus einer ganz anderen Ecke Sachsens. Stammt aber auch aus dem Textil-Bereich.

Hier war ich vor ein paar Jahren schon einmal, allerdings als es schon ziemlich dunkel war (gepostet März 2017).

Lost Place in Sachsen I, Feb. 2020

Nach den letzten freundlichen und hellen Beiträgen darf es heute wieder etwas düsterer zugehen. Zufällig bin ich doch an einer recht bekannten Location vorbeigekommen. Es handelt sich um die Überreste einer einstmals grossen und bekannten Fabrik aus dem Textilsektor.

Lost Place in Sachsen-Anhalt, Oktober 2019

In dieser Location war ich vor ein paar Jahren schon einmal. Da war allerdings nach einigen Tagen Foto-Tour schon eine gewisse Sättigung erreicht. Deshalb war ein Nach-Besuch fällig.

War trotzdem wieder ziemlich spooky…

Lost in Sachsen III, Oktober 2019

Und gleich weiter in Sachsen. Hier war ich im Mai schon einmal, da war aber leider zu viel Betrieb. Manchmal ist halt etwas Geduld angesagt 🙂

Wobei wegen aufkommendem Regen gerade die Treppen in den oberen (offenen) Stockwerken nicht so ohne waren…

Lost in Sachsen II, Oktober 2019

Hier dann gleich das nächste Objekt. Dieses allerdings in einem extrem schlechten Zustand.

Lost in Sachsen, Oktober 2019

Über den 3. Oktober war ich mal wieder weiter nördlich unterwegs. Hier ein paar Impressionen aus einem Ort in Sachsen. Wer da die letzten Eigentümer waren, lässt sich noch gut erkennen…

Im Süden unterwegs, 26. Juli 2019

Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass man in Objekten, die man schon oft besucht hat, doch immer wieder etwas Neues entdecken kann 🙂

Büttenpapierfabrik Gmund am Tegernseer, 27. Juli 2019

Nach dem Besuch der Papierfabrik Hohenofen passte es super, dass kurz danach ein Besuch in der Papierfabrik Gmund am Tegernsee anstand. Möglich wurde dies durch eine von Freilicht organisierte Fotoführung.

Die Fabrik wurde 1829 gegründet, die erste Papiermaschine wurde 1886 installiert. Damit lief die Firma bis Ende 60er Jahre. Erst 1979 kam eine zweite Papiermaschine dazu. Spannend ist der Gegensatz von moderner Steuerungstechnik für die Farbmischung und auf der anderen Seite die z.T. uralten Maschinen.

Heute werden hier jährlich ca. 6.000t Papier von 80 bis 500 g/qm in unendlich vielen Farben produziert. Dazu kommen fertige Papierprodukte. Diese können (neben dem B2B-Geschäft) im hauseigenen Shop erstanden werden.

 

 

Papierfabrik Hohenofen, Juli 2019

Und noch einmal Berlin im weitesten Sinne: Mal wieder bot sich eine Tour mit go2know an, dieses Mal nach Hohenofen in eine alte Papierfabrik. Diese war von 1838 bis 1990 in Betrieb. Pro Jahr wurden zum Schluss gut 1500t verschiedene Papiere pro Jahr hergestellt. Im Vergleich zu einer modernen Maschine für Zeitungspapier (600t/24h) ist das nichts, aber hier wurden u.a. Transparent-Papier und andere Spezialitäten hergestellt. Da der Maschinenpark weit vom Stand der Technik entfernt war, war dann wie so oft nach der Wende das Ende besiegelt.

Da die Fabrik aber ein grosser Arbeitgeber in diesem Örtchen war, kümmert sich erfreulicherweise ein Verein um den Erhalt und sort damit auch dafür, dass hier keine Randalierer und Brandstifter zum Zuge kommen.

Interessant in dem Zusammenhang: Kurz danach konnte ich eine Papierfabrik in Gmund am Tegernsee besichtigen. Die stammt aus einer ähnlichen Zeit, hat aber rechtzeitig den Dreh gefunden, dass sie profitabel weiter existiert. Bilder dazu wahrscheinlich im nächsten Blog-Post…